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Air-Tech Vacuum Cup Ultra Masturbator – Produkttest

Die erste Ausführung beinhaltete fünf verschiedene Grundausführungen der Tenga Mastrubatoren, allerdings gibt es seit neuerem auch weitere Varianten und Erweiterungen zum einem eben die U.S. Varianten und Tenga Air-Tech Varianten diese sind dann z.B. auch wiederverwendbar. Außerdem gibt es noch Tenga Eier, Tenga 3D usw. einfach mal Online gucken es lohnt sich 😉

Ich durfte dieses Mal also wieder einen Masturbator aus dem Hause Tenga testen, welcher wiederverwendbar ist, eben den Air-Tech Vacuum Cup Ultra. Das Ultra am Ende steht für die extra Größe, dieser ist 2cm länger, als seine Brüder und ist für breitere Penisse gut geeignet.

Die fünf Mastrubatoren sollen verschiedene Stellungen nachahmen:

Wir durften also kostenfrei den Tenga Air-Tech Vacuum Cup Ultra Masturbator testen. Er hat eine Einführtiefe von 17cm. Für alle die lieber eine Nummer kleiner gehen möchten empfehle ich z.b. den Tenga – Air-Tech Vacuum Cup Gentle mit 15cm. Der Air-Tech ist dem ehemals Deep Throat Cup Tenga nachempfunden, daher simuliert er einen intensiven aber sehr angenehmen Blow Job.

Das Ultra bedeutet mehr Platz, diese Variante ist ein Stück größer, so dass auch gut bestückte Männer Ihren Penis komplett einführen können. Die Produkte kommen vom japanischem Markt und sind ursprünglich für die dortigen Größen entworfen worden, nun breitet sich das Käufernetz auch nach Europa usw. aus, daher gibt es nun auch größere Größen.

Ich reinige es nach der Benutzung gründlich, ab und zu auch mit einem Toy Cleaner. Man muss mal auf länger Zeit beobachten wie er dies aushält, am besten man stülpt das herausnehmbare Teil um, reinigt und trocknet es und setzt es wieder in die Hülle. Werde ab und zu auch mal Talkumpulver draufmachen (Tipp Speisestärke normal im Supermarkt erhältlich hilft da genauso gut und ist viel günstiger)

Bis jetzt hält er auch bei mehrmaliger Anwendung was er verspricht! (Ich selbst habe Ihn mehrmals benutzt im Internet findet man verschiedene Erfahrungen, aber sehr viele sind begeistert.

Vor der Anwendung: Zuerst wird die Plastikfolie entfernt, was durch die Perforation sehr gut funktioniert. Man fühlt danach weder Kanten noch unangenehme Übergänge zum Rest des Plastiks (perfekt). Jetzt wird der eigentliche Deckel des Cups durch leichtes ziehen entfernt. Zum Vorschein kommt das schlichte Innenleben des TENGA, nun muss ein “Plastikstab“ herausgezogen werde, so dachte ich zunächst laut der Bilderbeschreibung, jedoch handelt es sich um eine Probemenge an Gleitgel die netterweise direkt mitgeliefert wird. Zum Schluss wird an der Oberseite ein Versiegelungsaufkleber entfernt, dieses Loch dient später zur eigenen manuellen Luftregulieren. Ist der Penis eingeführt kann man je nach Belieben die Intensität erhöhen in dem man mit dem Finger das Loch zu hält und so beim herausziehen des Penis ein Unterdruck entstehet.

Beachte: Es ist eine Probemenge an Gleitgel bei der Lieferung enthalten, am besten aber direkt mehr davon mitbestellen, es ist wichtig eine gute Menge davon zu benutzen umso schöner und intensiver ist das Gefühl.

Tipp: Immer wasserlösliche Geleitgele benutzen, diese schonen das Material. Außerdem lässt sich euer Penis und auch der Masturbator einfacher reinigen 😉

Die Praxis: In freudiger Erwartungen habe ich meinen Tenga vorbereitet. Bevor der Abend mit wundervoller Entspannung beginnen konnte, stellte ich den Cup eine gut halbe Stunde in eine warme Ecke, vorher schon mal Gleitgel eingefüllt, (einen nicht zu warme Heizung geht auch) der Realität zu Liebe. (Der Tipp ist praktisch für alle, die sich nicht zusätzlich den TENGA Hole Warmer kaufen möchten) Die Schritte der Bedienungsanleitung, wie oben beschrieben, habe ich dann natürlich eingehalten. Anschließend zur Aufwärmphase ist er innerhalb von ein bis zwei Minuten einsatzbereit, was einem zu Gute kommt.

Der Moment des Eindringens ist schon sein Geld wert, einfach genial. Man(n) muss nicht unbedingt Sex im Hinterkopf haben, denn die sanfte, weich umschließende Öffnung erinnert bei der ersten Penetration doch sehr stark an eine perfekt nasse und wunderbar heiße Vagina. An Gleitgel sollte man nicht sparen. Das Gleitmittel sollte nicht zu flüssig und nicht zu fest sein, in der Regel gehen und eignen sich da alle ziemlich gut (wasserlöslich beachten), das enthaltene ist sehr angenehm. Die unterschiedlichen Noppen und Strukturen spürt man beim Penetrieren ebenfalls sehr deutlich. Ein angenehmes, stimulierendes Gefühl stellt sich ein. Masturbiert man in dem man den Penis ganz einführt gibt es kaum Nebengeräusche. Man kann sich also bis zu diesem Zeitpunkt durchaus einen romantischen und geilen Geschlechtsverkehr vorstellen, der der Realität nicht wesentlich weichen muss. Es fühlt sich mal eng und stark erregend an und dann mal etwas weiter damit man länger kann, genial und sehr erregend!

An dieser Stelle sei angemerkt ein Masturbator wird nie eine echte Frau und somit nie eine echte Vagina ersetzen können. Aber es ist trotzdem ein tolles, angenehmes und sehr stark erregendes Gefühl. Es eignet sich neben einer deutlich angenehmeren Art der Selbstliebe (neben der lieben Hand) auch zum Üben das man(n) länger durchhält.

Es ist unfassbar, wie sich der Unterdruck in diesem Inlay hält und regulieren lässt. Man vernimmt des Öfteren einen schmatzenden Ton, der nicht antörnt, und eher auf die Menge an Gleitgel zurückzuführen ist. Im Gegensatz zu anderen Toys ist das Geräusch aber nicht zu extrem bzw. unangenehm. Ich denke es ist Geschmackssache.

Im Vergleich zu der Penetration mit anderen Mastrubatoren fühlte sich der Tenga wesentlich realistischer an. Dass die Öffnung keine Schamlippen oder andere weiblichen Zonen darstellt, störte mich weder zum Anfang noch zum Ende der Penetration, eigentlich ganz in Gegenteil finde es so schöner.

Das Ende ist einfach nur sehr erregend und angenehm stark.

Säubern ist wie bereits kurz erwähnt denkbar einfach, das Inlay kann komplett aus dem Plastikgehäuse genommen werden und dann ausgewaschen werden. Bei Bedarf kann man mal einen Toy Cleaner nehmen und dann um die Lebensdauer zu erhöhen ein Talkum Pulver oder eben Speisestärke verwenden, vorher aber gut trocken lassen. Dann das Inlay einfach wieder in die Plastik Hülle packen, geht einfach und fix, Deckel drauf und erwartet für den nächsten Einsatz auf euch 😉

Fazit: Ich habe schon länger anderen Masturbatoren, jedoch finde ich gerade diesen noch besser und bereitete mir mehr Lust. Außerdem hat er eine angenehme Größe, in dem Mann auch mit etwas mehr komplett spaß haben kann, viele Mastrubatoren sind eher zu kurz. Auch der Geruch beim Auspacken ist nicht unangenehm im Gegensatz zu anderen Mastrubatoren. Ich denke jeder sollte mehrere Masturbatoren testen um seinen Favoriten zu finden 😉

Wer gerne mal etwas Neues sucht und nicht immer mit der Hand arbeiten will, ist hier genau richtig. Es ist definitiv, für mich, 100% besser als mit der Hand. Auch zusammen kann man es gut ins Liebesleben einbeziehen, es ist auf jeden Fall mal eine gelungene Abwechslung oder auch nur ein schönes Vorspiel 😉 Traut euch es ist wirklich zu empfehlen. Meine Freundin fand es witzig und hat auch Spaß Ihn an mir zu benutzen, in Zeiten der Periode eine Alternative 🙂

Preislich ist er nicht sehr teuer, aber das muss jeder für sich entscheiden.

Material: TPE/PU/PE, phthalatfrei gemäß EU-Verordnung 1907/2006/EC